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Reorganisation einstimmig beschlossen |
Einziger Tagesordnungspunkt der - wohl historischen - Sitzung des Stadtrats am 15.04. war die Beratung und Beschlussfassung über eine Neu- und Reorganisation der mit der Verbandsgemeinde betriebenen Tourist-Information. Lesen Sie zu dem Thema auch den Internet-Blog www.kommunalwahl2009-zell.de |
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Alle Unterlagen zur Neuorganisation: |
Beschlussempfehlung zur Neutrukturierung [553 KB]
Mögliches neues Organigramm TI [977 KB]
Ergebnisspräsentation Februar 2009 [6.333 KB]
Workshop August 2008 [634 KB]
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Alte Vereinbarung von 1989 unzureichend |
Hintergrund der Prüfung einer möglichen Reorganisation der bestehenden Tourist-Information war, dass aus Sicht der beiden Kommunen (Stadt und VG) die bestehende Verwaltungsvereinbarung aus dem Jahr 1989 nicht mehr ausreichend für einen weiteren Betrieb der Tourist-Information angesehen wurde. Viele Probleme ergaben sich durch die getrennten Haushalte, die jeweils in der Stadt Zell und VG abgebildet wurden, durch die verschiedenen Dienstvorgesetzten (Personal jeweils dem Stadtbürgermeister und dem VG-Bürgermeister unterstellt) durch unklare Abgrenzungsprobleme der Zuständigkeiten zwischen Stadt und VG und schließlich auch steuerrechtliche Abgrenzungsprobleme. Seitens der Stadt Zell und der VG wurde Ende 2008 beschlossen eine unabhängige Agentur mit der Erabbeitung einer Situationanalyse und einer Entscheidungsempfehlung zu beauftragen. Damals wurde seitens der CDU beantragt, bei der Analyse und der Entscheidungsempfehlung alle Leistungsträger mit einzubeziehen um so für eine hohe Akzeptanz zu sorgen. |
Begleitung der IFT-Gmbh Köln |
Mit der IFT-GmbH wurde eine Firma beauftragt, die schon mehrere Umstrukturierungen begleitet hat. Zu Beginn der Sitzung machte Herr Kobernuß von der IFT Ausführungen über das Ergebnis der Situationsanalyse und stellte Ergebnisse der jeweiligen Workshops vor. Aus Sicht der IFT ergeben sich hierbei Ansatzpunkte über einen Ausbau der Marketingaktivitäten und der weiteren Kommerzialiserung der Tourismusaktivitäten. Bei den durchgeführten Workshops wurden verschiedene Ziele und Kriterien definiert die zu einer Lösung bestehender Probleme führen soll. Weiterhin wurde analysiert, inwieweit eine Trennung oder eine weitere Zusammenarbeit der beiden Kommunen Auswirkungen haben wird. Hierbei wurde eine Fortführung favorisiert. Alleine das Tagesgeschäft würde schon so extrem viel Personal binden, welches für die Stadt Zell jedoch finanziell alleine nicht zu schultern wäre. Ausgeführt wurde, dass bei dem jetzigen Personalbestand die Rechtsform der GmbH entsprechend attraktiv wäre und sich bei dieser Größenordnung mittlerweile 65 % aller Tourist-Informationen in einer solchen Rechtsform befänden. Ausgehend von einem derzeitigen jährlichen Budget von rund 600.000 Euro solle zum Aufbau neuer Aufgabenfelder der Etat langfristig auf 700.000 Euro aufgestockt werden. Auch das Signal im Bereich des Tourismus jetzt mit einer marktwirtschaftlichen Organisation agieren zu wollen, sei sicher mehr als ein symbolischer Akt, sondern zeige eine klare Ausrichtung am Marktgeschehen. |
Alle Fraktionen stimmen GmbH zu |
Alle Fraktionen machten in Ihren Statements klar, dass der Vorgeschlagene Weg zu einer GmbH der Richtige sei. CDU-Fraktionssprecherin Bettina Salzmann betonte die weiter steigende Bedeutung der "weißen Industrie". Bezogen auf den Vergleich Gästenzahlen/Einwohnerzahl sei der Kreis Cochem-Zell auf Rang 2 in Deutschland. Hierfür sei es erforderlich eine qualitativ und professionelle Organisation aufzustellen, die letztlich nur mit dem entsprechenden Personal eine langfristige Verbesserung mit sich bringe. Frau Salzmann machte nochmals deutlich, dass gerade die CDU hier auf eine ergebnisoffene Diskussion gedrängt und letzlich mit einem offenen Brief (Kritik an der zur unzureichenden Situationanalyse, gerade im personellen Bereich) das jetzige Ergebnis mit angestoßen habe.
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Gremium bereites weiteres vor |
Mit dem Grundsatzbeschluss wurde ein Gremium bestimmt, welches nun das weitere Vorgehen im Einzelnen ausarbeiten soll. Diesem gehören neben den beiden Bürgermeistern die jeweiligen Fraktionsvorsitzenden aus dem Stadt- und VG Rat an. |
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