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Hans Schwarz möchte Schwerpunktschule – Situation der Realschule aufgegriffen

Im Rahmen seines Bürgermeisterwahlkampfes hatte Hans Schwarz zum Themenabend „Bildungsregion Zell“ eingeladen und konnte hierzu auch den Landrat Manfred Schnur begrüßen.

Zu Beginn stellte Hans Schwarz klar, dass Bildungspolitik zwar nicht die Zuständigkeit der Stadt Zell sei, vielmehr es aber auch die Stadtpolitik gebiete, die Möglichkeit zur Formulierung von Forderungen im Bildungssegment wahrzunehmen. „Wir haben in Zell eine gute Infrastruktur und hier gehört ein gut funktionierendes Schulumfeld als Standortfaktor einfach hinzu“, so Schwarz. Im Grundschulbereich möchte Schwarz vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung die Einrichtung einer Schwerpunktschule in Zell anregen. Schwarz will so den Wegfall der Förderschule in Zell nicht nur kompensieren, sondern zusätzliche pädagogische Chancen nutzen, die langfristig allen Schülerinnen und Schülern zugute kommen wird. Im Sekundarbereich lobte Schwarz die Einrichtung der Integrierten Gesamtschule, die weiter aktiv beworben werden müsse. „Der Anstieg der Anmeldezahlen für das neue Schuljahr ist äußerst positiv“, so Schwarz. Wunsch des Bürgermeisterkandidaten ist es, dass noch mehr Einheimische Zeller dieses attraktive Angebot für Ihre Kinder annehmen sollten. „Warum ein Zeller Kind in die Ferne zur Schule schicken, wenn das Gute so nah liegt“ ist sich Hans Schwarz sicher. Landrat Schnur stimmte dem zu und gab noch einen weiteren Gesichtspunkt mit auf den Weg „Der Besuch einer Einheimischen Schule wird die Kinder mit ihrer Heimatstadt verwurzeln und so die Verbundenheit zu Zell langfristig steigern und spätere Wegzüge nach dem Schulbesuch reduzieren“. Bei der nunmehr auslaufenden Realschule drückten anwesende Schuleltern ihre Sorge über den zunehmenden Unterrichtsausfall aus. Es wurde bemängelt, das viele Lehrer wegen möglicher Perspektivlosigkeit die Realschule verlassen wollten, wodurch ein massiver Unterrichtsausfall oder viele weniger qualifizierte Vertretungsstunden abgehalten werden. Landrat Schnur bezog klar Stellung „Der Bildungsanspruch für die Schüler muss bis zum Auslaufen der Realschule in jedem Fall gewährleistet sein“. Aufgrund von mehreren diesbezüglichen Anfragen an ihn, werde er in den nächsten Tagen schriftlich mit der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Kontakt aufnehmen. Für den Landkreis Cochem-Zell bekräftige Schnur die Bedeutung der Bildungsregion Zell die mit erheblichen Investitionen gestärkt werde. „Die Investitionen von rund sieben Millionen Euro für die IGS in den nächsten Jahren sind ein klares Bekenntnis zu Zell“ so der Landrat. Hans Schwarz und Landrat Schnur sind sich sicher, dass das Schulangebot in Zell für den Zuzug von Familien äußert attraktiv sei und somit alle Zukunftschancen im Bildungsbereich biete.

Bildungsregion Zell

Hans Schwarz (links) und Landrat Manfred Schnur (rechts) beim Gespräch in Zell mit chuleltern und Bildungsinteressierten


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